25, 50 oder 100 Dübel: wie viele brauchst du wirklich?
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Unsere Dübel verkaufen wir zu 25, 50 oder 100 Stück, und die Frage, die darauf standardmäßig folgt: Wie viele brauche ich? Die Antwort hängt von deinem Holz ab, aber die Rechnung ist zum Glück einfach. Hier kommt sie, mit einer Tabelle für die häufigsten Fälle.
Die Faustregel
Verwende pro Stamm ungefähr so viele Dübel, wie der Stamm Zentimeter dick ist. Ein Stamm von 25 cm Durchmesser bekommt also etwa 25 Dübel, ein kräftiger Stumpf von 40 cm darf 40 haben. Damit landest du automatisch bei der Lochverteilung, die wir auch in der Anleitung empfehlen: Löcher alle 15 Zentimeter, im Rautenmuster rund um den Stamm.
Diese Verteilung ist kein Gesetz. Mehr Dübel bedeuten, dass das Myzel das Holz schneller vollständig besetzt und wilden Pilzen weniger Chancen lässt. Weniger Dübel können auch funktionieren, es dauert nur länger, und das Risiko, dass etwas anderes das Holz kapert, wächst mit.
Rechenbeispiele aus der Praxis
| Dein Holz | Empfehlung |
|---|---|
| 1 Stamm, 1 Meter lang, 15 bis 20 cm dick | 20 bis 25 Dübel |
| 1 kräftiger Stamm, 1 Meter, 25 bis 30 cm dick | 25 bis 35 Dübel |
| 2 Stämme von einem Meter, um 20 cm | 50 Dübel |
| Frischer Baumstumpf im Garten, 30 bis 40 cm | 40 bis 50 Dübel |
| 3 bis 4 Stämme oder ein Stapel dickes Schnittholz | 100 Dübel |
Kurz gesagt: 25 Stück reichen für einen einzelnen schönen Stamm, 50 für zwei Stämme oder einen großen Stumpf, und mit 100 Dübeln beimpfst du ein kleines Wäldchen.
Kann man zu viele Dübel in einen Stamm setzen?
Nein. Das Myzel aus verschiedenen Löchern wächst aufeinander zu und verschmilzt zu einem Ganzen, es steht sich nicht im Weg. Die einzige Grenze ist praktischer Natur: Irgendwann bohrst du mehr Holz weg, als übrig bleibt. Oberhalb der Faustregel plus die Hälfte bringen zusätzliche Dübel vor allem Tempo, keine größere Ernte. Die Erntemenge bestimmt das Holzvolumen, nicht die Dübelzahl.
Kann man mit zu wenigen Dübeln beimpfen?
Das geht, und manchmal klappt es auch. Aber unter zehn Dübeln auf einem ernsthaften Stamm wird es ein Glücksspiel. Das Myzel muss dann von wenigen Punkten aus ein großes Holzvolumen erobern, und jeder Monat, den das länger dauert, ist ein Monat, in dem Pilzsporen aus der Luft dasselbe versuchen. Willst du sparen, nimm lieber einen kürzeren oder dünneren Stamm als weniger Dübel pro Stamm.
Was machst du mit übrigen Dübeln?
Übrige Dübel lagerst du im Kühlschrank, in der geschlossenen Verpackung. Dort halten sie Monate durch. Praktisch, wenn du im März einen Stamm beimpfst und im April noch einen schönen Stumpf findest. Achte nur auf die Art: Jeder Stamm bleibt eine Art für sich, übrige Shiitakedübel warten also auf frische Eiche oder Buche, nicht auf die Weide der Nachbarn.
Ist es je nach Art unterschiedlich?
Das Muster nicht, die Geduld schon. Schnelle Arten wie der Austernpilz verzeihen eine großzügige Verteilung, langsame Arten wie Shiitake und Reishi profitieren stärker von der vollen Besetzung, weil sie länger unterwegs sind. Im Zweifel zwischen zwei Mengen: Nimm für langsame Arten die größere, beim Austernpilz darf es die kleinere sein.
Bleibst du bei deinem konkreten Holzstapel unsicher? Schick ein Foto mit etwas als Größenvergleich daneben, dann rechnen wir kurz mit. Das machen wir gern nebenbei.